Mercury City Tower, Moskau
Satellit, Flughafen München

Frühere Projekte

Grundschule Haimhauser Straße, München

Die Grundschule an der Haimhauser Straße liegt im Herzen von Alt-Schwabing. Sie wurde 1898 errichtet, und steht heute unter Denkmalschutz. Der Gebäudegrundriss hat die Form eines im Nordwesten offenen U. Im Zuge der Baumaßnahme wird an der nicht bebauten Nordwestseite des Bestands ein Erweiterungsbau ergänzt, so dass ein ganzseitig umschlossener, überdachter Innenhof entsteht, der als Pausenhalle und Veranstaltungsraum genutzt werden soll.

Pausenhalle

Da die Pausenhalle auch als Veranstaltungsraum genutzt werden soll, unterliegt sie der Versammlungsstättenverordnung, und müsste demnach mit einer mechanischen Lüftungsanlage ausgestattet werden. Mittels Durchströmungssimulationen wird für verschiedene Belegungsszenarien belegt, dass mit den ohnehin geplanten Lüftungs- und Entrauchungsöffnungen ganzjährig eine ausreichende natürliche Durchlüftung sichergestellt werden kann. Auf die mechanische Lüftung kann verzichtet werden. Die Simulationsergebnisse dienen auch dazu, das Raumklima hinsichtlich thermischer Behaglichkeit zu bewerten.

Klassenräume

Für die Klassenräume ist vor allem die Frage zu klären, ob eine Reaktivierung der im Gebäudebestand vorhandenen Lüftungsschächte zu einer deutlichen Verbesserung der natürlichen Durchlüftung beitragen würde. Hauptsächliches Augenmerk liegt dabei auf der Raumluftqualität während der Unterrichtsstunden, aber auch auf der nächtlichen Entwärmung während des Sommers.

Sanierung Haus der Begegnung, Königstein im Taunus

GreenBuildingLogo

An die Sanierung Gebäudes aus den 1950er Jahren werden überdurchschnittliche energetische Anforderungen gestellt, ohne Kompromisse bei Denkmalschutz, Nutzung und Nutzerkomfort zuzulassen. Das IB Bauklimatik berät bei der Konzeption der großflächigen Glasfassade, beim Wärmeschutz- und Lüftungskonzept. Das Haus der Begegnung ist Demonstrationsgebäude im DENA-Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand für Schulen und andere Nichtwohngebäude" und Modellprojekt im Green Building Programme der EU.

Es ist außerdem Siegerprojekt im Rahmen des ersten deutschen "GreenBuilding Award 2009", und des europäischen "GreenBuilding Partner Award 2011", jeweils in der Kategorie "Sanierte Gebäude". Im Rahmen des Awards wird das IB Bauklimatik als besonders engagierter GreenBuilding-Unterstützer ausgezeichnet.

Radom Antenne 1, Erdfunkstelle Raisting/Ammersee

Panorama Raisting Die Erdfunkstelle Raisting ( Richard Bartz, Munich aka Makro Freak)

Als Radom bezeichnet man die Einhausung von Antennen (engl. Radio Dome), die bei größeren Antennenanlagen häufig als Tragluftkonstruktion ausgeführt werden. So auch das Radom der Antenne 1 der Erdfunkstelle Raisting. Die Anlage war die erste deutsche Erdfunkstelle zur kommerziellen Satellitenkommunikation. Die erste reguläre Fernsehübertragung fand anlässlich der Vereidigung des wiedergewählten US-Präsidenten Lyndon B. Johnson im Januar 1965 statt. Auch die Übertragungen der ersten Mondlandung am 21.Juli 1969 und der Olympischen Sommerspiele in München 1972 liefen über die Erdfunkstelle Raisting. Später in direkter Nachbarschaft gebaute Antennen zur Satellitenkommunikation kommen ohne Radom aus. Der reguläre Betrieb endete 1985, seit 1999 ist das Radom und seine Antennenanlage eingetragenes Industriedenkmal.

Nach über 45 Jahren war die Standsicherheit der Traglufthülle nicht mehr gegeben, und die Stützgebläse mussten erneuert werden. Gleichzeitig sollte das ursprüngliche Beheizungskonzept mittels 16 Umlufterhitzern überarbeitet werden, um die jährlichen Fernwärmekosten von ca. 90.000 € p.a. zu reduzieren. Die Beheizung war notwendig, um Feuchteschäden an der Antenne und ihrer elektronischen Peripherie zu vermeiden, und um Schneelasten im Winter abzutauen.

Nach Überprüfung einer Vielzahl von Sanierungskonzepten auch mittels Raumströmungssimulationen, einschließlich der Nutzung regenerativer Wärmequellen, Flächenheizungen, Entfeuchtungsanlagen und mehrschaliger Hüllenkonstruktionen, wurde eine reduzierte Umluftheizung realisiert, die gezielt das obere Drittel der weiterhin einschalig ausgeführten Kuppel beheizt, um darauf liegen bleibenden Schnee abzutauen. Die Feuchteproblematik wurde durch angepasste Nutzungszeiten entschärft.

Sanierung Lichtenbergschule, Darmstadt

Im Rahmen des Sanierungsvorhabens erhält das Gebäude u.a. eine vollständig neue Fassade, Heizungs- und Lüftungstechnik. Die Beratungstätigkeit des IB Bauklimatik umfasst das Fassadenkonzept hinsichtlich sommerlichen und winterlichen Wärmeschutzes, natürlicher Lüftungs- und Nachtlüftungseffizienz und der Tageslichtsituation in den Klassenräumen. Abschließend wird der Energiebedarfsausweis gem. DIN V 18599 erstellt. Die Lichtenbergschule ist Demonstrationsgebäude im DENA-Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand für Schulen und andere Nichtwohngebäude".

Alternative Wärmeversorgungskonzepte für das Münster Ingolstadt

Das Münster Ingolstadt ist eine spätgotische Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert. Im Auftrag des Diözesanbauamts Eichstätt wurden umfangreiche Langzeitklimamessungen in und um das Gebäude durchgeführt, vorhandene Bausubstanz und die bestehende Luftheizungsanlage erfasst und analysiert. Basierend darauf wird ein für historische Gebäude ungewöhnliches, aber realistisches und kosteneffizientes Sanierungskonzept erarbeitet. Es verspricht dramatische Heizkostenreduzierungen und die Möglichkeit einer CO2-neutralen Wärmeversorgung bei vergleichbarem Nutzerkomfort und uneingeschränktem Schutz von Bausubstanz und Kustgegenständen.

Energetische Entwurfsbewertung in Wettbewerbsverfahren

Nahezu jeder aktuelle Architekturwettbewerb stellt verhältnismäßig hohe Anforderungen an die Energieeffizienz der Wettbewerbsentwürfe, häufig fehlen jedoch praktikable Methoden, um diesen Aspekt im Preisgericht objektiv zu beurteilen. Anlässlich einer Wettbewerbsausschreibung des Hessischen Baumanagements wird ein einfach anzuwendendes energetisches Bewertungsverfahren speziell für dieses frühe Entwurfsstadium entwickelt, und erstmals eingesetzt. Thema des Wettbewerbs ist der Neubau der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda und weiterer zentraler Hochschuleinrichtungen.

Bibliotheksneubau des Kulturwissenschaftlichen Zentrums, Göttingen

Für den Neubau der Bibliothek des Kulturwissenschaftlichen Zentrums an der Georg-August-Universität Göttingen wird eine ganzjährige natürliche Belüftung erwogen. Es werden entsprechende Konzepte für die Anordnung, Dimensionierung und Steuerung entsprechender Lüftungselemente erarbeitet, und ihre Lüftungseffizienz mittels Simulationen überprüft. Eine besondere Herausforderung ist dabei die Vermeidung von Zugerscheinungen im Winter, die Einhaltung vorgegebener Raumluftfeuchten in den Übergangszeiten, und die Einhaltung akzeptabler Raumtemperaturen im Sommer.

Regenerative Energieversorgungskonzepte Yangpu District, Shanghai

Der Yanpu District in Shanghai, am Ufer des Huangpu River gelegen, ist eine der ältesten erhaltenen Industriekomplexe Chinas. In den bestehenden historischen Gebäuden soll ein Konferenzzentrum entstehen, das bereits im September 2009 für den Weltwirtschaftsgipfel genutzt werden soll. Für die Expo 2010 wird das Gelände mit der angrenzenden Fährstation als zentrales Zugangstor dienen. Die langfristige Planung sieht das Areal als Keimzelle für eine Neuentwicklung des gesamten Stadtteils, bei der höchste ökologische Zielsetzungen realisiert werden sollen. Dementsprechend werden Potenzialstudien für die Nutzbarkeit regenerativer Energieressourcen durchgeführt, und Konzepte für die Versorgung des ersten Bauabschnitts entwickelt.

Neubau Hauptverwaltung Süddeutscher Verlag, München

Die neue Hauptverwaltung des Süddeutschen Verlags in München weist ein ca. 25 m hohes Atrium mit über 1.200 m² verglaster Dachfläche auf. Innerhalb dieses Atriums befinden sich Aufenthaltsflächen und Verkehrszonen in relativ großer Höhe. Daher werden auch in Nähe der Dachverglasung relativ hohe Anforderungen die sommerlichen Raumklimaverhältnisse gestellt. Es werden Konzepte zur Entwärmung mittels natürlicher Lüftung und ergänzender hybrider Kühlung entwickelt, und ihre Wirksamkeit mittels Gebäude- und Strömungssimulationen überprüft. Für den Winterfall werden Konzepte zur Vermeidung von Zugerscheinungen erarbeitet. Für die Dauerarbeitsplätze am Empfangstresen werden Maßnahmen zur Schaffung eines Mikroklimas vorgeschlagen und überprüft.

Sanierung Bürogebäude Kustermannpark, München

Für die Sanierung eines Bürokomplexes mit ca. 35.000 m² Nutzfläche werden die Auswirkungen verschiedener Fassadensanierungskonzepte auf Heizwärmebedarf und sommerliches Verhalten untersucht. Ein Ziel ist die Einhaltung akzeptabler sommerlicher Verhältnisse in den Büroräumen bei rein natürlicher Lüftung. Ein Schwerpunkt bei der Bearbeitung sind daher Sonnenschutzkonzepte und natürliche Lüftungsstrategien.

Sanierung einer Eissporthalle, Landshut

Bei der untersuchten Eissporthalle handelt es sich um eine dreiseitig offene Überdachung eines Eishockeyrings. Die unterseitig freiliegende Holzkonstruktion der Überdachung ist durch Strahlungsaustausch mit der Eisfläche häufigem Tauwasserausfall ausgesetzt, was zu Schäden an der Holzkonstruktion führt. Untersucht werden passive Methoden zur Vermeidung von Tauwasserausfall an der Holzkonstruktion. Besondere Herausforderung ist dabei, dass das Tragwerk statisch kaum zusätzliche Belastung gestattet, und die lichte Höhe über der Eisfläche erhalten bleiben muss.

Bürogebäude Mexico City

Ein bestehender Bürokomplex in Mexico City wird saniert, und durch Neubauten erweitert. Sowohl für die Bestandsgebäude, als auch die Neubauten wird ein vorgeschlagenes Haustechnikkonzept mittels Simulationen überprüft.

Regeneratives Energieversorgungspotenzial "Naukograd Technopolis", Kasachstan

In einem ca. 40 km östlich der ehemaligen Hauptstadt Almaty gelegenen, bisher kaum erschlossenem Gebirgstal plant das Kazakh Institute of Oil and Gas (KING) die Errichtung einer großzügigen Ausbildungs- und Forschungseinrichtung einschließlich umfangreicher Infrastruktur. Das Projekt umfasst eine Universität für 3.500 Studenten, eine Weiterbildungsstätte für 500 Kursteilnehmer und Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen für ca. 1.000 Mitarbeiter, öffentliche Einrichtungen wie Bibliothek, Sportstätten, Einkaufszentrum, Hotel und Krankenhaus, sowie Studentenwohnheime und Wohngebäude gehobenen Standards. Der städtebauliche Entwurf des Architekturbüros O.M.A., Rotterdam, weist eine Gesamtnutzfläche von ca. 200.000 m² auf. Für die teilweise regenerative Energieversorgung des gesamten Komplexes wird eine Potenzialstudie erstellt, die örtlich verfügbare Ressourcen quantifiziert, und den Aufwand für deren Erschließung benennt.

Neubau Bürogebäude Arnulfpark, München

Das Raumklimakonzept des mit dem Arbeitstitel MK6 bezeichneten Bürogebäudes wird mittels Simulationen überprüft, und hinsichtlich thermischer Behaglichkeit bewertet. Untersucht werden Regel- und Eckbüros. Für das repräsentative Atrium wird das sommerliche Verhalten untersucht, und ein Konzept für die natürliche Entwärmung, einschließlich Festlegung von Lüftungsklappen und deren Regelkonzept, erarbeitet.

Neuentwicklung eines Schiebefensterelements

Ein an der TU München entwickeltes Schiebefensterelement zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass es eine wesentlich feiner dosierte Fensterlüftung gestattet, als herkömmliche Dreh-/ Kippflügel. In Vorbereitung der Vermarktung des Fenstersystems werden die raumklimatischen Vorzüge mittels Raumströmungssimulationen belegt und dokumentiert.

Neubau Sporthotel Dubai

Der geplante Neubau eines Hotelhochhauses in Dubai zeichnet sich vor allem durch einen besonders ausgeklügelten, geometrisch komplexen außenliegenden Sonnenschutz aus. Es werden verschiedene Varianten raumklimatischer Konzepte für die Gastzimmer untersucht, und gemeinsam mit möglichen Energieversorgungskonzepten hinsichtlich Energiebedarf, Investitions- und Betriebskosten ermittelt. Ziel ist u.a., den Nutzen außenliegender Verschattungseinrichtungen, die in der Golfregion kaum zu finden sind, zu belegen.

Garden Tower, Frankfurt

Das frühere Verwaltungshochhaus der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Frankfurt wurde im Jahre 2005 vollständig saniert, und seither unter der Bezeichnung Garden Tower zur Vermietung angeboten. Im ersten Winter nach der Sanierung traten in den zu diesem Zeitpunkt noch wenigen vermieteten Etagen erhebliche Behaglichkeitsprobleme auf, deren Ursachen und mögliche Konzepte zur Verbesserung der Situation in einem umfangreichen Gutachten behandelt werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der natürlichen Durchlüftung des Gebäudes und dem dynamischen Verhalten der installierten Luftheizung, die Segmente der Hohlkammerdecken zur Luftführung nutzt.

Tiefgarage Wohnanlage Feldafing

In der Tiefgarage einer bestehenden Wohnanlage in Feldafing am Starnberger See kommt es vor allem im Frühjahr und Frühsommer zu erheblichem Tauwasserausfall, der u.a. durch großflächige Wasserlachen deutlich erkennbar ist. Es werden möglichst einfach nachrüstbare Wege zur Reduzierung der Raumluftfeuchte und des Tauwasseranfalls gesucht, die zudem ohne nennenswerten energetischen Aufwand zu betreiben sein sollen.

Verwaltungszentrum Werd der Stadt Zürich

Das 1975 erbaute Hochhaus wird nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen von der Stadtverwaltung Zürich als Verwaltungszentrum genutzt. Seit deren Einzug im Jahr 2004 bemängelt die Belegschaft im Winter anhaltende Behaglichkeitsdefizite. Im Rahmen einer gutachterlichen Stellungnahme wird mittels eigens durchgeführter Messungen und ergänzenden Simulationsrechnungen nach den Ursachen für die Beschwerden gesucht, und Verbesserungsvorschläge unterbreitet.

Natürliche Tiefgaragenlüftung, Ismaning b. München

Die neue Tiefgarage in Ismaning soll über großzügige Zugangs- und Entrauchungsöffnungen ausschließlich natürlich belüftet werden. Mittels Strömungssimulationen wurde für ausgewählte Betriebssituationden und Windverhältnisse überprüft, ob die CO-Konzentration in der Garagenluft alleine durch natürliche Lüftung innerhalb der zulässigen Grenzen gehalten werden kann.

Garagenlüftung bei 1,5 m/s Südwind CO-Konzentration in 1,5 m Höhe über Boden in den ersten 10 Minuten nach einer Hauptverkehrsphase (1,5 m/s Südwind).

Effizienz der natürlichen Lüftung, Veranstaltungshalle Zenith, München

Die Zenith-Halle in München Freimann wurde 1915 als Ausrüstungswerk der Bayerischen Armee erbaut, ab 1927 als Kesselschmiede der Deutschen Reichsbahngesellschaft genutzt, und 1996 zum Veranstaltungsort für Konzert- und Tanzveranstaltungen ausgebaut. Im Rahmen einer gutachterlichen Stellungnahme wurde mittels Durchströmungssimulation überprüft, ob der natürlich erzielbare Luftwechsel der zulässigen Belegung mit bis zu 5.900 Besuchern mit Raucherlaubnis gerecht wird.

Kanzlerbungalow, Bonn

Im Rahmen einer Potenzialstudie werden verschiedene Sanierungsmaßnahmen für den ehemaligen Kanzlerbungalow in Bonn untersucht. Bewertet werden die Auswirkungen baulicher und anlagentechnischer Maßnahmen auf Energiebedarf und thermische Behaglichkeit. Besondere Berücksichtigung finden dabei die denkmalpflegerischen Anforderungen, die sich aus der herausragenden historischen Bedeutung des ehemaligen Kanzlerbungalows ergeben.

Sternhaus, München-Sendling

Im Juli 2005 wurde im Auftrag der Siemens Wohnungsgesellschaft (SWG) mit dem Bau des "Dritten Sternhauses" in München-Sendling begonnen. Damit wird ein bereits in den 1950er Jahren geplantes Ensemble von drei 17-geschossigen Wohnhäusern mit sternförmigem Grundriss komplettiert. Unser Büro hatte den Auftrag, mittels Strömungssimulationen die Winddruckbelastungen auf die gesamte Gebäudestruktur und auf ausgewählte Fassadenelemente zu ermitteln.

Kaefer Microsorber-Tool

Kaefer Microsorber® Folien werden zur Verbesserung der Raumakustik eingesetzt. Kombiniert man dieses Produkt mit thermoaktiven Bauteilen, so wird deren Leistungsfähigkeit beeinflusst, wozu unser Büro im Jahre 2004 eingehende Untersuchungen durchgeführt hat. Basierend auf diesen Ergebnissen wurde jetzt eine Auslegungs- und Planungssoftware erstellt. Kaefer Microsorber-Tool erlaubt den Außendienstmitarbeitern des Herstellers die Abschätzung der thermischen und raumakustischen Auswirkungen der Microsorber® Folien bereits während des Kundengesprächs.

Brüder-Grimm-Schule, Hofgeismar

Die Brüder-Grimm-Schule wird um einen freistehenden, viergeschossigen Neubauriegel erweitert. Durch Einglasung der zwischen Bestand und Neubau entstehenden Fläche entsteht eine wettergeschützte, ca. 16 m hohe Pausenhalle. Besonders im Hinblick auf die Entwärmung im Sommerhalbjahr war ein natürliches Lüftungskonzept für die Glashalle zu entwickeln. Zusätzlich wurden für den gesamten Neubau die erforderlichen EnEV-Nachweise erstellt.

Ausbesserungswerk München-Freimann

Für das ehemalige Lokomotiven-Ausbesserungswerk in München-Freimann wurden in Zusammenarbeit mit der Ingenieurbüro Hausladen GmbH mehrere Energie- und Klimakonzepte für eine anstehende Sanierung und Umnutzung entwickelt, und auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft. Die Konzeptvarianten unterschieden sich im zu erwartenden Sanierungsaufwand und der Qualität des angestrebten Raumklimas, und damit in den zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten. Eine besondere Herausforderung stellten die Ausmaße der Halle dar: Bei einer Grundfläche von knapp 40.000 m² hat sie ein zusammenhängendes Raumvolumen von ca. 500.000 m³!

Wohnhaus Kassel-Wilhelmshöhe

Für den Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses mit überdurchschnittlichem Ausstattungsniveau wurden mittels thermischer Simulationen bauphysikalische Detailfragen geklärt.

Volksbank Holzminden

Für den Erweiterungsbau der Volksbank Holzminden an einer viel befahrenen Straße wurde eine aufwändige Doppelfassadenkonstruktion entwickelt, die den ausschließlich über Fenster belüfteten Büroräumen einen hervorragenden Lärmschutz bietet. Unser Büro war beauftragt, anhand detaillierter Strömungssimulationen die natürliche Durchlüftung und resultierende Temperaturen im Fassadenspalt zu ermitteln. Die Ergebnisse waren Grundlage für Behaglichkeitsuntersuchungen der angrenzenden Büroräume.

Umbau und Erweiterung der E.ON-Energie AG Hauptverwaltung, München

Der entstehende Neubau der Hauptverwaltung wird mit einer Doppelfassade versehen und grenzt an das Atrium des Bestandsbaus an. Zunächst wird eine Verschattungsstudie anhand der städtebaulichen Rahmensituation durchgeführt. Das thermische Verhalten der Doppelfassade wird mit Hilfe von Durchströmungssimulationen in Kopplung mit thermischen Simulationen überprüft. Die Erweiterung des bestehenden Atriums wird mittels Strömungssimulationen untersucht und bewertet.

Kaefer Microsorber

Kaefer Microsorber® Folien werden zur Verbesserung der Raumakustik eingesetzt. Kombiniert man dieses Produkt mit thermoaktiven Bauteilen, so wird die Leistungsabgabe und dadurch auch das Raumklima beeinflusst. Untersucht wurde die Leistungsminderung der thermoaktiven Bauteile und der Behaglichkeitsauswirkungen bei Einsatz der Microsorber® Folien. Zunächst ist die mathematische Beschreibung des Wärmeaustauschs zwischen TAD und Raum für den Heiz- und den Kühlfall erstellt worden, darauf folgten detaillierte Untersuchungen mittels Strömungssimulationen für verschiedene Folienanordnungen.

Kath. Kirche Dietenhofen

Optimierung der Glasfassade und des Lüftungskonzeptes eines elliptischen Kirchenneubaus mittels Strömungssimulationen. Behaglichkeitsuntersuchungen für das Innere des Kirchenraumes.

Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn, Sanierungskonzept

Bestandsaufnahme der bestehenden Haustechnik — Gewerke Heizung, Lüftung, Elektro und Sanitär. Bauphysikalische Bewertung der Bausubstanz hinsichtlich des Wärmeschutzes. Erstellung unterschiedlicher Energieversorgungskonzepte und monetäre Bewertung der Versorgungsvarianten gemäß VDI 2067. Untersuchung der sommerlichen Verhältnisse in einem Büroraum mittels dynamischer Gebäudesimulation.

Neubau des Kompetenzzentrums für Gartenbau, Ellerhoop-Thiensen

Bewertung des Zusammenspiels von geplanter Fassade und Haustechnikkonzept. Detailuntersuchung des Regelverhaltens der thermoaktiven Bauteile und der Fußbodenheizung.

„Behaglichkeitsatlas“, Forschungsvorhaben gefördert durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Systematische Untersuchung und Katalogisierung der Behaglichkeitszustände in Wohnräumen unterschiedlicher Baustandards und haustechnischer Ausstattung. Hauptsächliches Arbeitswerkzeug ist die Raumströmungssimulation, ergänzt mit eigens entwickelten Software-Komponenten.

Forschungsvorhaben „Visionen Bauen“ der WICONA Bausysteme GmbH

Die WICONA Bausysteme GmbH finanziert gemeinsam mit dem Mutterkonzern Hydro Building Systems ein Forschungsvorhaben, das die energetischen Auswirkungen unterschiedlicher Aluminium-Fassadenkonzepte für Verwaltungsbauten untersucht. Es werden nicht nur die Betriebsenergien der Gebäude berücksichtigt, sondern umfassende Life-Cicle Betrachtungen durchgeführt. Das Ingenieurbüro für Bauklimatik hat die Aufgabe übernommen, den Fassadenkonstruktionen angepasste Haustechnikkonzepte zu entwickeln und in energetischer Hinsicht zu bewerten.

Life & Brain

Das Raumklima im Atrium (Luftverbund von Cafeteria, Eingangshalle und Treppenhaus) des Neubaus Forschungszentrum "life & brain", Bonn, wird im Hinblick auf das sommerliche Temperaturverhalten und die natürliche Lüftung über Fassadenklappen untersucht. Neben einer grundsätzlichen Überprüfung des Fassadenkonzepts ist vor allem die Anordnung und Dimensionierung der vorgesehenen Fassadenklappen zu optimieren.

Atrium der E.ON-Energie AG Hauptverwaltung, München

Erstellung eines Maßnahmenkatalogs zur Verbesserung der sommerlichen Verhältnisse im bestehenden Atrium, dessen gesamte Dachfläche von über 800 m² aus ETFE-Folienkissen besteht. Die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen wurde mittels Simulation überprüft.

Innenhofüberdachung Luitpoldstrasse, Eichstätt

Der Innenhof eines historischen Gebäudeensembles soll mit einem Glasdach geschlossen, und damit ganzjährig nutzbar werden. Die Qualität der Dachverglasung, evtl. zusätzliche Sonnenschutzeinrichtungen und das natürliche Lüftungskonzept sind hinsichtlich der raumklimatischen Anforderungen zu optimieren.

Wettbewerb zur Sanierung des BMW Hochhauses, München

Überprüfung der Behaglichkeitsauswirkungen eines im Rahmen des Wettbewerbs erstellten Technikkonzepts.

Sanierung Piazetta, Rathaus Wolfsburg

Die denkmalgeschützte Fassade der Piazetta, einem Teil des Rathauskomplexes in Wolfsburg, ist dringend sanierungsbedürftig. Genehmigungsfähig sind dabei nur zwei Außenmaßnahmen: Die Erneuerung der Fenster und evtl. der zusätzliche Anbau einer vorgesetzten Glasfassade. Als Entscheidungshilfe für die weitere Planung wurde das Energieeinsparpotenzial beider Varianten ermittelt. Im Rahmen der Potenzialabschätzung wurde auch untersucht, wie die Doppelfassade gestaltet sein muss, um negative Auswirkungen auf das sommerliche Raumklima zu vermeiden.

Neubau Spastikerzentrum München

Zentrales Element des Ausbildungs- und Therapiezentrums ist eine 20 m hohe Halle mit vollständig verglaster, um 10° geneigter Südfassade. Sie dient als Foyer und Verkehrsknotenpunkt des Komplexes. Außerdem wird sie als Speisesaal und Bistro genutzt. Es waren Maßnahmen gegen Zugerscheinungen durch an der Fassade abfallende Kaltluft zu entwickeln und zu überprüfen, und eine geeignete Kombination aus Verglasung und Sonnenschutz zu finden.

Neue Rathausgalerie, Innsbruck

Die Rathausgalerie ist ein die Innsbrucker Innenstadt dominierender Gebäudekomplex, der außer dem Rathaus eine Einkaufspassage, Hotels und eine Reihe von weiteren Nutzungen beherbergt. Es wurden zwei Schlüsselbereiche hinsichtlich des Raumklimas untersucht:

Der Senatssaal

Der Sitzungssaal des Senats der Stadt Innsbruck ist in einer Art gläsernem Penthouse untergebracht. Das Glasdach und die großflächig verglasten Fassaden des ca. 6 m hohen Raumes werden durch ein fest installiertes, außenliegendes Edelstahldrahtgeflecht verschattet. Zur Erreichung einer gleichmäßigen Wärmeverteilung und zur Vermeidung von Zugerscheinungen durch abfallende Kaltluft sollte die Anordnung von Heizflächen optimiert werden. Außerdem war zu überprüfen, ob das vorgesehene Kühlsystem auch bei Spitzenbelastung zugfrei arbeitet.

Der Rathaushof

Durch das historische Rathaus mit U-förmigem Grundriss und eine daran anschließende, neue Einkaufspassage entsteht ein Innenhof. Durch ein Glasdach wird ganzjährig als wettergeschützter Marktplatz nutzbar. Untersucht wurden die im Sommer und Winter zu erwartende Temperaturverteilung bzw. -schichtung, die Effizienz der Durchlüftung und die Luftgeschwindigkeit vor allem im kritischen Bereich der Eingangspassage.

Handelskai Wien

Vor allem das sommerliche Verhalten in den Büros des Verwaltungsneubaus war zu untersuchen und zu bewerten. Die Räume sind mit thermoaktiven Decken und Quellluft ausgestattet. Besondere Beachtung fand der Fassadenaufbau. Vor die Fenster der Lochfassade sind feststehende Glasplatten mit umlaufendem Luftspalt montiert, die ein nach außen durchlüftetes Kastenfenster bilden.

Europäisches Patentamt, München

Die Wirksamkeit des Lüftungs- und Kühlkonzepts für das innenliegende Atrium mit ca. 600 m² verglaster Dachfläche wurde überprüft. Besonderes Augenmerk galt der Temperaturschichtung in der ca. 19 m hohen Halle. Beeinträchtigungen des Raumklimas in den oberen Etagen der angrenzenden Bürotrakte waren vor allem im Sommer zu befürchten.

KS-Wandspeicherheizung

Das Kalksandsteinwerk Bienwald, Hagenbach, hat ein modulares Wandspeichersystem entwickelt. Als Wärmeträger dient Luft, die aus Kalksandsteinen erstellte Wandscheiben durchströmt und erwärmt. Untersucht wurde das Be- und Entladeverhalten der Wandspeicher und ihr möglicher Beitrag zur Raumheizung in Verbindung mit Luftkollektoren.

Büropark Quint, Unterhaching

Der Entwurf des Büroparks Quint zeigt einen langgestreckten Gebäudekomplex von fünf Büromodulen, die durch drei gläserne, thermisch entkoppelte Treppenhäuser verbunden sind. Zusätzliche Sonnenschutzvorrichtungen sollen vermieden werden, zur Entwärmung steht lediglich natürliche Lüftung zur Verfügung.

Sonnenhaus, München-Riem

Der Entwurf des Verwaltungsneubaus sieht u.a. zwei langgestreckte, parallele Gebäuderiegel vor. Vor allem deren beide einander zugewandte, geneigte Fassaden weisen ein besonders ausgefallenes Sonnenschutzkonzept auf. Eine ganzjährige Abschattung der beiden Fassaden soll durch die Kombination von vertikal an den Fassaden montierten „Sonnenschwertern“ und einem zwischen den Gebäudeteilen frei aufgestelltem Sonnensegel erreicht werden. Es wurde die ideale Form der Sonnenschwerter und Größe und Position des Sonnensegels bestimmt. Die anschließende Überprüfung der ganzjährigen Abschattung direkten Sonnenlichts erfolgte mittels Filmsequenzen, die den Tagsgang der Sonne jeweils zur Monatsmitte zeigen.

Umbau der Halle 14, Technische Fachhochschule Wildau

Eine ehemalige Lokomotivhalle in Nachbarschaft der Technischen Fachhochschule Wildau soll zukünftig als Büro-, Ausbildungs- und Laborgebäude genutzt werden. Die Pläne sehen vor, die Halle selbst weitgehend im Originalzustand zu belassen, und die Funktionsbereiche in eingestellten Gebäudekörpern unterzubringen. Zu klären war, ob die eingestellten Gebäude über Fenster belüftet werden können, welche Anforderungen dabei an Fenster- und Lüftungsöffnungen zu stellen sind, und wie das Raumklima der umgebenden Halle beeinflusst wird.